Über Perspektiven eines inhabergeführten Familienunternehmens
„Das Rückgrat von guten Arbeitsplätzen, Innovation und Wohlstand – das sind unsere Familienbetriebe der Region. Gerade jetzt ist es wichtig, vor Ort einen verlässlichen Draht zwischen Wirtschaft und Politik zu haben“, sagt Landtagsabgeordneter Jonas Pohlmann (CDU), der gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Lutz Brinkmann (CDU) im Rahmen einer Unternehmenstour durch den Wahlkreis zu Gast bei der Wäscherei Meyer in Bad Iburg war.
In Begleitung von Bauunternehmer Christian Möllering und CDU-Vorstandsmitglied Thomas Walgern standen im Gespräch mit Geschäftsführer Carsten Börs die aktuellen Herausforderungen des Unternehmens auf der Agenda. „Mit hochqualifizierten Fachkräften und moderner technischer Ausstattung können wir die individuellen Bedarfe unserer Kunden immer in den Mittelpunkt stellen“, unterstreicht Börs. Gleichzeitig seien die zu hohen Energiepreise, aufwendige Prüf- und Abnahmeprozesse und der Wettbewerb um Fachkräfte für den Mittelständler spürbar.
Die Meyer GmbH & Co. KG beliefert rund 90 Pflegeeinrichtungen und Hotels bis nach Wilhelmshaven und Hamm mit sauberer Wäsche – von Laken über Handtücher bis zu weiterer Textilversorgung. Ein Großteil der bereitgestellten Wäsche gehört dem Unternehmen und wird dank Chip-Nachverfolgung effizient organisiert und dem Kunden zur Nutzung bereitgestellt. Mit rund 120 Mitarbeitenden, darunter integrativ Beschäftigte der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück, steht die Wäscherei Meyer beispielhaft für einen leistungsstarken, regional verwurzelten Familienbetrieb im Osnabrücker Land.
„Das Unternehmen übernimmt Verantwortung für die Region. Umso wichtiger ist es, dass wir zu Entlastungen für unsere mittelständischen Betriebe kommen“, betont Jonas Pohlmann. Sein Bundestagskollege Lutz Brinkmann erklärt: „Unsere Betriebe müssen verlässlich planen, investieren und wachsen können. Um sie zu entlasten, ist die Bundesregierung bei der Senkung der Energiepreise, einer gestärkten Infrastruktur und Digitalisierung die ersten Schritte gegangen. Weitere müssen folgen.“ Laut Pohlmann muss auch das Land Niedersachsen mit einem effizienten Ausbau der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, gezielten Entlastungen und weniger „Förderdschungel“ entschlossener handeln.
Mit reichlich Impulsen für die Arbeit in Hannover und Berlin und gegenseitigem Dank für den wertvollen Austausch ging es zurück „an die Arbeit“.